Geburtsvorbereitung

Für werdende Mütter und werdende Väter

Mein Angebot

Zwar gibt es viele Angebote, die sich vor allem mit der körperlichen Seite der Geburtsvorbereitung befassen.

Doch Schwangerschaft und Geburt haben auch sehr viele seelische Seiten. Es ist für Eltern und werdende Kinder wichtig, auch sie einzubeziehen!

Daher biete ich Ihnen an, über diese Dinge mit Ihnen zu sprechen und zu arbeiten beziehungsweise Sie zu begleiten. Einige Beispiele:

  • Ängste a. Inzwischen werden aufgrund von zig Faktoren die meisten Schwangerschaften als sog. “Risikoschwangerschaften” deklariert, sogenannte Auffälligkeiten führen zu weiteren Diagnosemaßnahmen, die Beunruhigung verursachen. b. Vorausgegangene Komplikationen bei früheren Schwangerschaften oder Geburten ( Kaiserschnitt, Fehlgeburte n, Gestose, problematische Geburt) c. Zweifel an der Fähigkeit, eine gute Mutter sein zu können. Dies hängt oft mit der Schwierigkeit, sich von der eigenen Mutter abzugrenzen, zusammen.d. Eigene Geburtstraumata werden bei der Geburt eines Kindes aktiviert. Daher ist es gut, um sie zu wissen und sie zu bearbeiten.
  • Wenn Sie den Wunsch haben, alles Gute für Ihr werdendes Kind zu tun, kann ich Sie begleiten: a. bei der Kontaktaufnahme mit Ihrem Kind - dies fördert die bei uns oft vernachlässigte vorgeburtliche Eltern-Kind-Bindung. b. um das Vertrauen in den eigenen Körper zu stärken. Ein gutes Körpergefühl sowie eine gute Beziehung zur eigenen Sexualität sind eine gute Voraussetzung für Schwangerschaft und Geburt.

Was Sie für Ihr ungeborenes Kind tun können

Machen Sie sich bewusst, dass Ihr ungeborenes Kind Sie mit großer Sensibilität wahrnehmen kann; ihre Haltung ihm gegenüber und dem anderen Elternteil gegenüber.

Sie können mit dem Kind reden, ihm etwas vorsingen.

Sie können die Hand auf den Bauch legen und eine stille Zwiesprache mit ihm beginnen. Achten Sie, was es Ihnen antwortet. Das mag am Anfang ungewohnt sein. Vertrauen Sie Ihren Empfindungen. Am Anfang mögen sie schwach und unklar sein, doch mit der Zeit wird immer mehr Klarheit in der Kommunikation entstehen. Vielleicht werden Sie von den Antworten des Kindes überrascht sein.

Falls möglich, entwickeln Sie ein Gespür für die Persönlichkeit Ihres Kindes.

Ihr Kind braucht Ihre Liebe, aber auch Ihre Echtheit. Versuchen Sie, dem Kind gegenüber ehrlich zu sein, wenn Befürchtungen oder andere Gefühle im Blick auf die weitere Schwangerschaft, die Geburt oder die Änderungen haben, die durch sein Dasein kommen werden. Erzählen Sie ihm auch von Ihren Ängsten, Aufregungen und anderen Gefühlen, die nichts mit ihm zu tun haben.

Als Mutter kann es sein, dass sich frühere familiäre Konflikte wiederholen oder dass eigene Erfahrungen mit der Geburt bzw. der vorgeburtlichen Zeit emporsteigen. In einem solchen Fall ist es gut, wenn Sie sich professionelle Hilfe holen, damit Ihr Eigenes das Kind nicht unnötig belastet. Sie können sich gern auch an mich wenden.

Erklären Sie Ihrem Kind immer wieder, dass es nicht verantwortlich ist für Ihre Gefühle, dass es sich nicht schuldig zu fühlen braucht. Und dass Ihre Gefühle (und manche äußeren Umstände) sich auch ändern können.

Halten Sie diese Mitteilungen einfach. Erzählen Sie ihm auch von Geschwistern oder anderen Familienmitgliedern, die es erwarten.

Bonding - die Bedeutung des ersten Mutter-Kind-Kontaktes bei geburtsallianz.at

Birthworks - Forschungen über die Auswirkungen vorgeburtlicher und geburtlicher Umstände

Geplante Hausgeburt so sicher wie Entbindung in der Klinik - Deutsches Ärzteblatt vom 1.19.2009

Wenn Hebammen Geburtshäuser leiten, stimmt die Qualität - Erstmals vergleichende Studie zwischen klinischer und außerklinischer Geburt - Pressemitteilung vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen - BERLIN, 02.12.2011

Literatur (siehe hier und hier )

Theresia Maria de Jong, Andrea F. Cremer, Im Dialog mit dem Ungeborenen. - gut lesbar